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Osteoporose: Immer mehr Männer betroffen
Noch vor wenigen Jahren wurde die Osteoporose als eine typische
Erkrankung der "Frau über 50" angesehen. Inzwischen
entfallen laut Statistik aber 20 Prozent aller diagnostizierten
Osteoporosen auf Männer.
Bei den Risikofaktoren der Osteoporose des Mannes dominieren Kortisontherapie, starkes Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Lebererkrankungen und angeborene Erkrankungen des Kollagenstoffwechsels (Glasknochenkrankheit).
Auslöser Testosteron- und Kalziummangel
Die häufigste Ursache der Osteoporose des Mannes ist aber mit 30 Prozent ein länger bestehender Testosteronmangel. Testosteron kann einfach im Blut gemessen und bei erniedrigten Werten über Pflaster oder intramuskuläre Injektionen ausgeglichen werden.
Um die Osteoporose des Mannes zu vermeiden, muss neben einem Testosteronmangel vor allem ein Kalzium- und Vitamin-D-Mangel ausgeglichen werden. Dazu empfehlen sich geeignete Präparate aus der Apotheke.
Plan zur Verhütung der Osteoporose
- Täglich 1 000 bis 1 500 mg Kalzium und 800 bis 1 000 IE Vitamin D3
- Regelmäßige körperliche Aktivität mit Wirbelsäulengymnastik
- Rauchen und übermäßigen Alkohol- und Koffeingenuss einstellen
- Beim Nachlassen der Sexualfunktion Testosteronspiegel im Blut messen und bei Mangel ersetzen lassen
- Ausschluss von Medikamenten, die zu den "Knochenräubern" gehören