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Wenn die Immunabwehr verrückt spielt

Immer häufiger gerät unser Körper bei der Zuordnung von "körperfremd" und "körpereigen" oder von "gefährlich" und "harmlos" durcheinander. Besonders betroffen von Allergien: Kinder und Jugendliche. So verschieden die Stoffe sind, die Allergien auslösen, so verschieden sind die Reaktionen des Körpers. Häufig allergisch reagieren Atemwege, Haut, Schleimhäute, Herz, Kreislauf und die Verdauung.

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Die Stoffe, aus denen Allergien sind: Allergene

Stoffe, die eine Allergie auslösen, heißen Allergene. Viele Allergene stammen aus der Natur, zum Beispiel Pollen, andere sind reine Chemie, zum Beispiel Farbstoffe. Die chemischen Allergene nehmen besonders zu, weil der Mensch seine Umwelt mit immer mehr und immer neuen Stoffen belastet. Das hält kein Immunsystem aus.

Nur die Spitze eines Eisbergs

Die häufigsten Allergene:
Amalgam (Quecksilber), Gummi, Haushaltsreiniger, Hausstaubmilben, Kosmetika, Nahrungsmittel, Nickel, Pollen, Schimmelpilze, Textilien, Tiergifte, zum Beispiel von Quallen oder Wespen, Tierhaare.

Immunabwehr: Kampfansage an Körperfremde

Ununterbrochen versuchen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten in unseren Körper einzudringen. Sie befinden sich in der Luft, in der Nahrung, auf unserer Haut oder bereits in unserem Körper, zum Beispiel im Darm. Nicht alle machen uns krank. Aber zum Schutz vor Infektionen ist ein ausgeklügeltes Abwehrsystem notwendig, das alle körperfremden Stoffe erkennt und bekämpft.

Allergien therapieren

Ob Pollenallergie oder Asthma: Allergien lassen sich therapieren. Die Apotheken bieten eine große Auswahl an Antiallergika.

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