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Hauhechel

Blüte des Hauhechel

Pflanze:
Ononis spinosa L.

Familie:
Schmetterlingsblütler (Fabaceae)

Botanische Beschreibung

Hauhechel Die Hauhechel ist sehr formenreich. Im Allgemeinen handelt es sich um 20 bis 60 cm niedrige dornige Halbsträucher mit gelben oder rosafarbenen Blüten, die unangenehm riechen. Trotzdem die unteren Stengel verholzen, stirbt die Pflanze im Winter meist ab. Sie besitzt eine kräftige Pfahlwurzel, die bis 50 cm lang werden kann. Diese wird im Herbst geerntet und getrocknet.

Die Hauhechelwurzel riecht schwach und eigenartig, ihr Geschmack ist süßlich-herb und kratzend.

Herkunft

Die Hauhechel kommt in ganz Europa, Westasien und Nordafrika vor. Importiert wird die Droge, die sich gut zur Entwässerung eignet, aus Südosteuropa.

Anwendung

Die getrocknete Hauhechelwurzel wird als mildes wassertreibendes Mittel verwendet. Die volksmedizinische Anwendung bei Gicht und Rheuma ist nicht belegt.

Wichtig bei der Therapie: eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Zubereitungen

Zubereitung Hauhechelwurzel-Tee:
Etwa 2 Teelöffel (2-4 g) Hauhechelwurzel mit ca. 150 ml kochendem Wasser übergießen, warm halten und nach 30 Minuten abseihen.

Dosierung: 2 bis 3 mal täglich eine Tasse zwischen den Mahlzeiten trinken.

Anwendungsdauer: nur einige Tage, da die Wirkung bald nachlässt. Nach einer Pause von mehreren Tagen kann die Anwendung fortgesetzt werden. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (mindestens 2 l/Tag, dabei auf Koffein und Alkohol verzichten).

Die Hauhechelwurzel ist Bestandteil einiger Teemischungen und wassertreibender Mittel (Diuretika).

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