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Skelett Teil 1: Der Knochen

Gemeinsam mit den Knorpeln bilden die Knochen das Skelett. Knochen sind über Gelenke miteinander verbunden.

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Funktionen der Knochen

Knochentypen

Der so genannte Röhrenknochen ist der wichtigste Knochentyp.

Aufbau

Der Röhrenknochen setzt sich, wie alle anderen Knochen, aus zwei verdickten Enden (Gelenkköpfen) und einem dazwischen liegenden, längeren Knochenschaft zusammen. In der Kindheit existiert noch ein weiterer Knochenteil zwischen Enden und Schaft: die so genannte Längenwachstumszone.

Die Enden der Knochen sind mit Knorpel überzogen, damit sich zwei Knochen leichter gegeneinander bewegen können.

Der Knochen ist von der Knochenhaut umhüllt, die aus zwei Schichten besteht: der inneren Schicht, die von Blutgefäßen und Nerven durchzogen ist, und der äußeren Schicht aus elastischen Fasern. Die Knochenhaut schützt den Knochen und ernährt ihn außerdem über die Blutgefäße.

Alle Knochen bestehen aus einer kompakten Außenschicht (Kompakta). Im Inneren sind die Knochen weniger kompakt: Die innere Knochensubstanz (Spongiosa) setzt sich aus zarten Knochenbälkchen mit einem Hohlraumsystem zusammen, die wie ein Schwamm aussehen. Im Inneren des Hohlraumsystems (Knochenmarkhöhle) befindet sich das Knochenmark. Zahl und Aufbau der Knochenbälkchen sind den jeweiligen statischen Anforderungen, die an den Knochen gestellt werden, genau angepasst.

Weitere wichtige Knochentypen:

Knochenaufbau: Beispiel Oberschenkelhalsknochen

Oberschenkelhals

Das Innere (Spongiosa) des Hüftkopfs des Oberschenkelknochens ist auf den ersten Blick verwirrend aufgebaut. Tatsächlich ist der Hüftkopf aber exakt auf die starken Belastungen, denen er ausgesetzt ist, abgestimmt.

Im Alter kann der Hüftkopf durch Mangel an Calcium und Vitamin D porös werden (Osteoporose).

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