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Magen-Darm-Beschwerden

Kleine Ursache - große Wirkung

Völlegefühl, Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall sind häufige Magen-Darm-Beschwerden. Wie unangenehm sie sein können, weiß jeder! Doch was steckt tatsächlich hinter einer Magen-Darm-Verstimmung und was kann man tun, damit es erst gar nicht so weit kommt? Schon kleine alltägliche Dinge können das Leben leichter machen.

Magen- und Darmbeschwerden

Hier bekommen Sie einen Blick dafür:

Häufige Ursachen von Magen-Darm-Beschwerden

Reizdarm
Wenn der Magen-Darm-Trakt ungewöhnlich heftig auf Stresssituationen und bestimmte Nahrungsmittel reagiert, spricht man von einem Reizdarm. Die Ursache von Reizdarm-Erscheinungen ist noch unklar. Wahrscheinlich ist aber, dass eine Störung des Informationsaustauschs zwischen Gehirn und Darm dafür verantwortlich ist. Sicher ist, dass falsches Essverhalten, Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Lebensmitteln oder auch seelische Belastungen, die Reizdarm-Beschwerden verschlimmern können.

Beispiele
Schnelles und hastiges Essen bewirkt, dass dem Magen zu viele große Speisemengen auf einmal zugeführt werden. Der Darm wird zu stark belastet, wodurch Bauchschmerzen entstehen.

Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Kohl oder Hülsenfrüchte, enthalten Kohlenhydrate, für die der Körper keine Verdauungsenzyme besitzt. Der Magen ist überfordert. Es kommt zu Blähungen und Bauchschmerzen.

Ballaststoffarme Speisen und eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr führen zu Verstopfungen.

Typisch für einen Reizdarm ist häufiger Stuhlgang, wobei es wechselhaft zu Verstopfungen oder Durchfall kommt. Bauchschmerzen, Völlegefühl, Blähungen und Darmgeräusche zählen ebenfalls zu den typischen Reizdarm-Symptomen.

Abführmittel
Abführmittel sorgen für eine vollständige Entleerung des Darms. Sie haben den Nachteil, dass dem Körper bei regelmäßiger Einnahme - über mehrere Monate hinweg - Wasser und damit auch der Mineralstoff Kalium entzogen wird. Liegt ein Kaliummangel vor, sind Verstopfungen die Folge.

Milchzuckerunverträglichkeit

In den meisten Nahrungsmitteln - zum Beispiel Brot, Tütensuppen, Fleisch oder sogar Kartoffelchips - ist Milchzucker (Laktose) enthalten. Im Darm wird der Milchzucker von dem Enzym Laktase gespalten. Viele Menschen besitzen allerdings zu wenig oder überhaupt keine Laktase. Der Milchzucker kann dann nicht gespalten und vom Körper aufgenommen werden. Die Laktose wird stattdessen von Darmbakterien vergoren. Die Folge: Es bilden sich Gase, die unter anderem Blähungen hervorrufen. Milchzucker hat zudem die Eigenschaft Wasser zu binden, was starke Durchfälle zur Folge haben kann. >> Mehr...

Was wirklich hilft

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