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Körpereigener Abwehrstoff: Cortison
Das entzündungshemmende Cortison ist ein natürliches Hormon der Nebennierenrinde und Haupvertreter der Familie der Glukokortikoide. Cortison wird in der Leber zu Hydrocortison (Cortisol) umgewandelt. Hydrocortison ist im Blut nachweisbar.
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Cortison: Kampf der Entzündung
Das Wichtigste an Cortison: Es ist an der Hemmung entzündlicher Reaktionen beteiligt. Deshalb ist es so wertvoll für die Bekämpfung von Juckreiz und Hautentzündungen wie Neurodermitis.
Cortison wirkt außerdem auf den Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel: Es fördert in der Leber die Neubildung von Glukose und die Speicherung der Glukose in Form von Glykogen. Es erhöht außerdem den Blutzuckerspiegel und beschleunigt den Eiweißabbau. Auch bei Stress mischt Cortison mit.
Körpereigene Cortison-Produktion stimulieren
Die Hormonkonzentration unterliegt tageszeitlichen Schwankungen: Am meisten Cortison produziert die Nebennierenrinde morgens.
Zum Stimulieren der Cortison-Produktion empfehlen Ärzte deshalb morgens eine eiskalte Dusche. Die von Neurodermitis betroffenen Hautstellen sollten Sie so lange wie möglich dem kalten Wasser aussetzen. Nebeneffekt: Die Kälte zieht die Blutgefäße zusammen. Rötungen und Entzündungen klingen dadurch schneller ab.
Hydrocortison aus der Apotheke
Bei einem akuten Schub sollten Sie auf Cortison aus der Apotheke zurückgreifen. Aber Cortison ist nicht gleich Cortison. Bei Tabletten und Infusionen mit einer Dosis von mehr als fünf Milligramm Cortison pro Tag müssen Sie mit den typischen Nebenwirkungen rechnen: Bluthochdruck, Magengeschwüre, aufgeschwemmtes Gesicht.
Am schonendsten sind Hydrocortison-Salben. Selbst nach mehreren Wochen Behandlung sind Nebenwirkungen unwahrscheinlich.