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Ödeme (Wassereinlagerungen)
Unser Körper besteht zu mehr als 70 Prozent aus Wasser. Jeden Tag fließen bis zu 2000 Liter Flüssigkeit durch unsere Nieren und werden gefiltert, von Schadstoffen aus der Nahrung geklärt, von Umweltgiften gereinigt. Durch besondere Belastungen kann diese empfindsame biochemische Balance aus dem Gleichgewicht geraten.
Wasser ist unser Lebenselixier Nr. 1
Zwei Drittel dieses Flüssigkeitsvolumens befindet sich in den menschlichen Zellen selbst, wo es den Stoffwechsel ermöglicht, als Lösungs- und Transportmittel dient und hilft, die Wärme des Körpers zu regulieren. Ein Hauptanteil wird für die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und Salzen über die Niere benötigt.
Rund ein Drittel der Gesamtkörperflüssigkeit befindet sich also zwischen den einzelnen Zellen. Lebenswichtige Substanzen wie Sauerstoff- und Nährstoffmoleküle können über dieses Wasser alle Zellen erreichen und von ihnen verwertet werden.
Wassereinlagerungen sind nicht immer harmlos
Ödeme treten häufig an Unterschenkeln und Knöcheln auf. Drückt man das Gewebe mit dem Finger ein, bleibt eine Delle zurück.
Hormonschwankungen, langes Stehen oder Sitzen, Hitze oder ein hoher Konsum von Genussmitteln wie Kaffee oder Alkohol sind leicht regulierbare Ursachen von Wassereinlagerungen, die sich mit sanften Mitteln ausgleichen lassen. Doch manchmal haben Wassereinlagerungen auch schwerwiegendere Hintergründe, die nur ein Arzt abklären und behandeln kann. Dazu zählen Allergien, Herz- und Niereninsuffizienz (nicht ausreichende oder völlig ausgefallene Nierenfunktion beziehungsweise eingeschränkte Herzfunktion), Infektionen, Thrombosen, Eiweißmangel oder die Nebenwirkungen bestimmter Medikamente oder Therapien.
Tipps für einen besseren Stoffwechsel
Mit einigen gezielten Handgriffen lässt sich die Kur effektiv unterstützen und der Stoffwechsel zusätzlich anregen:
Tipp 1:
Wenn die Beine schmerzen und das Gewebe sich gespannt anfühlt,
helfen zusätzlich ganz einfache alte Hausmittel: Ansteigende
Fußbäder, abwechselnd warm und kalt. Wassertreten in kaltem
Wasser. Eine Abreibung mit Franzbranntwein. Wenn Sie sich abends auf
den Rücken legen, die Beine an der Wand hoch, entlasten Sie Ihre
Venen.
Tipp 2:
Gönnen Sie sich die schönsten Früchte, die die Jahreszeit
zu bieten hat - Ananas, Mangos, Kiwis, Zitrusfrüchte - und tanken
Sie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme. Erdbeeren,
Spargel, Salat und Petersilie wirken ebenfalls entwässernd. Das
Plus für die Nährstoffversorgung.
Tipp 3:
Trinken Sie viel, denn Wasser ist Leben. Säfte und Früchtetees
können den Reinigungsprozess ebenfalls unterstützen. Wichtig
ist, dass der Stoffwechsel richtig in Schwung kommt.
Tipp 4:
Aktivieren Sie Glückshormone, denn so stimulieren Sie auf
natürliche Art und Weise Ihr Immunsystem. Durch Entspannung bei
Musik oder einem schönen Buch, sanftes Yoga oder ein Hobby, das
Sie immer schon einmal anfangen wollten.
Tipp 5:
Sport ist - genau wie eine ausgewogene Ernährung - das
wirkungsvollste und billigste Mittel, um den Körper optimal mit
Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Durch die
gesteigerte Durchblutung werden diese Bausteine des Lebens in jede Zelle
transportiert und umgekehrt Schadstoffe und Stoffwechselschlacken
entsorgt. Besonders empfehlenswert: Joggen, Walken, Schwimmen, Radfahren,
Tai Chi, Qi Gong.
Tipps für das Büro
Auch am Arbeitsplatz können Sie dem Wasserstau im Gewebe entgegenwirken.
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Einfaches Fußkreisen regt die Durchblutung an und damit auch die Entwässerung des Gewebes. |
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Kreisen und strecken Sie Ihre Arme, wenn Sie merken, dass Ihre Finger anschwellen. |
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Gerade bei stehenden Tätigkeiten ist der Rückfluss des Blutes gemindert. Dadurch sammelt sich Wasser im Gewebe. Tretbewegungen lassen das Blut wieder Fließen. |
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Leiden Sie häufig unter Wassereinlagerungen oder stehen beziehungsweise sitzen Sie viel? Dann legen Sie zu Hause möglichst oft die Beine hoch. |



