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Vitamin A: Das Vitamin, das ins Auge geht
"Ich schau’ dir in die Augen, Kleines." So gut wie Humphrey Bogart und Ingrid Bergmann verstehen sich auch Vitamin A und des Auge.
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Vitamin A und Provitamin Betacarotin
Betacarotin ist eine Vorstufe (Provitamin) von Vitamin A. Reines Vitamin A darf nur unter ärztlicher Kontrolle zugeführt werden, weil es leicht zu Überdosierungen kommt. Die Einnahme von Betacarotin dagegen ist unbedenklich, weil der Körper die Aufnahme nach Bedarf reguliert.
Natürliche Vitamin-A-Lieferanten sind vor allem Karotten, Milch, Eier und Leber.
Wichtig für Augen, Haut und Samenzellen
Vitamin A ist ein wichtiger Bestandteil des Sehpurpurs im Auge. Es sorgt dafür, dass wir Farben erkennen und Hell von Dunkel unterscheiden können. Bei der Übermittlung der Lichtsignale an das Gehirn wird Vitamin A verbraucht. Fehlt der Nachschub, kann es schnell zu Sehschwächen wie Nachtblindheit kommen.
Vitamin A und Betacarotin schützen die obersten Zellschichten unserer Haut und Organe. Sie können so Hautkrebs vorbeugen.
Vitamin A sorgt für eine erfolgreiche Befruchtung: Es schützt die männlichen Keimdrüsen und fördert die Produktion der Samenzellen.
Mangelerscheinungen
- Nachtblindheit, Lichtscheuheit
- Mangel an Tränenflüssigkeit
- Schädigung der Netzhaut
- Trockene und schuppige Haut, brüchige Fingernägel
- Verdauungsstörungen
- Wachstumsstörungen
Wer braucht besonders viel Vitamin A?
- Ältere Menschen
- Männer zwischen 20 und 50 Jahren
- Junge Frauen
- Patienten mit einer Darminfektion
- Patienten mit einer gestörten Fettresorption
- Menschen mit hohem Alkoholkonsum
Mit einem Vitamin-A-Präparat aus der Apotheke beugen Sie Mangelerscheinungen vor.
